Programm
  • Vorwort
  • Bildung
  • Familie
  • Wirtschaft
  • Wissenschaft
  • Sicherheit und Ordnung
  • Soziales und Gesundheit
  • Menschen mit Behinderung
  • Sport
  • Finanzen und Verwaltung
  • Senioren
  • Verkehr
  • Umwelt
  • Stadtentwicklung
  • Migration und Integration
  • Kunst und Kultur

Bildung

Bildung ist der entscheidende Faktor für die persönliche Entwicklung und die beruflichen Chancen eines jeden Menschen. Deshalb wollen wir für alle, unabhängig von sozialer Herkunft, einen Zugang zu begabungsgerechten und hochwertigen Bildungsangeboten ermöglichen.

Dafür steht die CDU Halle:

  • Jedes Kind ist einzigartig und hat individuelle Begabungen!
  • Wir bekennen uns zu einem vielfältigen und durchlässigen Bildungsangebot, das die Entwicklung von individuellen Begabungen und Fähigkeiten am besten ermöglicht.
  • Mutter und Vater beginnen, was Kita, Schule, Betrieb und Hochschule fortsetzen. Wir sind für die enge Kooperation mit Eltern, Schülern und Lehrern im Interesse von Bildung und Erziehung.
  • Der erste Schultag ist etwas Besonderes! Damit der Übergang vom Kindergarten zur Schule gelingt, sind wir für die enge Zusammenarbeit von Grundschulen und vorschulischen Einrichtungen.
  • Wohnortnahe Schulen sind ideal für die Schüler und als Bürgertreffpunkt im Stadtteil. Wir verteidigen den Erhalt dieser Standorte und die Stärkung ihrer Eigenverantwortung.
  • Die Schulausstattung bestimmt maßgeblich die Qualität der Ausbildung. Wir wollen für eine Ausstattung[TG1] auf der Höhe der Zeit, wie z. B. moderne Computertechnik, digitale Lernangebote und eine bessere Vernetzung der Schulen, sorgen. Wir fordern die Beseitigung der Mängel beim Brandschutz sowie die Sanierung und Instandhaltung der etablierten Standorte. Damit der Unterricht reibungslos abläuft, setzen wir uns für ausreichend Sekretärinnen und Hausmeister ein.
  • Wir wollen, dass Kinder aus dem Saalekreis auch in Zukunft in Halle zur Schule gehen können. Deshalb brauchen wir Kooperationsvereinbarungen mit dem Saalekreis, um die finanziellen Rahmenbedingungen zu sichern.
  • Die Unterstützung von Kindern mit Behinderungen liegt uns besonders am Herzen. Wir wollen die Kinder stärker in den Regelunterricht einbeziehen, dabei aber nicht auf individuelle Förderung[TG2] verzichten. Die Kinder sollen optimale Bedingungen gemäß ihrem speziellen Förderbedarf vorfinden. Das beinhaltet auch den Erhalt der Förderschulen für Kinder mit besonderem Förderbedarf.
  • Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie steht für uns im Mittelpunkt. Deshalb wollen wir die Ganztagsangebote für Schulkinder weiter ausbauen. Dies kann aber nur durch die Kooperation aller Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungseinrichtungen funktionieren. Wir fordern die sinnvolle Vernetzung des traditionellen Schulbereiches mit dem Hort[TG3] und außerschulischen Angeboten wie Musikausbildung und Vereinssport.
  • Wir wollen eine attraktive Begabtenförderung an kommunalen Schulen mit inhaltlichen Schwerpunkten, wie z. B. Sport und Naturwissenschaften neben der Landesschule Latina. Dazu gehört für uns auch die Unterstützung besonderer Schulkonzepte.
  • Unser Ziel ist es, dass möglichst alle Schüler einen leistungsgerechten Abschluss erreichen Deshalb wollen wir auch in Zukunft alle uns zur Verfügung stehenden Mittel dafür einsetzen.
  • Wer eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen kann, hat beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Aus diesem Grund sind wir für den Erhalt und die Weiterentwicklung vorhandener Berufsausbildungsgänge. Durch die Einführung einer kommunalen Koordinierung sollen Jugendliche beim Übergang von der Schule in die Berufsausbildung bei der Orientierung begleitet werden.
  • Wir unterstützen die Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft mit dem Ziel, dass neue Ausbildungsplätze und Angebote für Jugendliche zur Stärkung ihrer Ausbildungsbereitschaft geschaffen werden. Fort- und Weiterbildung sind unerlässlich. Neben den kommunalen Angeboten von Volkshochschule und Abendkolleg wollen wir auch die Einrichtungen privater Träger unterstützen.
  • Wir sind für bessere Regelungen der Schülerbeförderung mit Hilfe von flexiblen Angeboten.

Familie

Familie ist für die CDU stets dort, wo Eltern für ihre heranwachsenden Kinder und später Kinder für ihre älter werdenden Eltern fürsorglich Verantwortung übernehmen. Familien erbringen in unserer Stadt unverzichtbare Leistungen, wie die Erziehung von Kindern zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten, die Vermittlung von Werten wie Geborgenheit, Verlässlichkeit und Mitmenschlichkeit bis hin zur Pflege bei Hilfebedürftigkeit im Alter. Das alles geschieht unabhängig davon, welchem Familienmodell im Einzelfall gefolgt wird. Familie ist unser wichtigstes soziales Netz.

Eine Stadt für Kinder ist eine Stadt mit Zukunft. Kinder sind Bereicherung und Verpflichtung zugleich. Wir wollen Eltern, wo erforderlich, bei der Herausforderung von Kindererziehung nicht allein lassen und sie durch Familienzentren mit offenen Angeboten sowie Familienhebammen und Familienbetreuer unterstützen.

Dafür steht die CDU Halle:

  • Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen müssen mit Erwerbsarbeit vereinbar sein. Deshalb setzen wir uns für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein. Wir wollen ein zentrales Portal zur Vermittlung von KiTa-Plätzen schaffen, um eine schnelle und gezielte Vermittlung zu gewährleisten. Parallel zur KiTa wollen wir Tagesmütter und Tagesväter als alternative Betreuung unterstützen.
  • Halle besitzt viele Kindereinrichtungen mit unterschiedlichen Angeboten. Diese Vielfalt wollen wir auch in Zukunft erhalten.
  • Kinder und Jugendliche sind die Zukunft und die Leistungsträger von morgen, aber nicht allen Kindern und Jugendlichen in Halle geht es gut. Wir wollen Starke stärken und Schwachen helfen. So sind wir für die frühzeitige Förderung von Kindern mit ihren Talenten, aber auch für die Unterstützung von Kindern mit speziellem Förderbedarf.
  • Diese Arbeiten leisten in Halle viele freie Träger. Damit diese effizienter arbeiten können, benötigen sie gute Rahmenbedingungen – wie finanzielle Ausstattung und langfristige Planungssicherheit.
  • Familie ist da, wo Eltern für Kinder und Kinder für Eltern Verantwortung übernehmen.
  • Spielplätze zählen zu den wichtigsten Orten für die Entwicklung der Kinder außerhalb des häuslichen Bereiches. Auf dem Spielplatz entwickelt sich das Sozialverhalten der Kinder. Dies prägt ihre Fähigkeiten bis ins Erwachsensein. Deshalb wollen wir die Spielplätze im Stadtgebiet erhalten und pflegen. Dazu wollen wir auch in Zukunft die Spielplatzpaten weiter unterstützen.
  • Kinderschutz hat für uns oberste Priorität. Um Erfolg bei der Vermeidung von Kindeswohlgefährdung zu erzielen, müssen Risikosituationen erkannt und frühzeitig Hilfen angeboten werden. Das System „Frühe Hilfen“ gilt es sozialräumlich weiter zu vernetzen.
  • Kinder aus sozial benachteiligten Familien müssen stärker in die Gesellschaft integriert werden. Dazu wollen wir die Kooperation zwischen Schulen und örtlichen Vereinen fördern.

Wirtschaft

Arbeitsplätze schaffen und sichern ist das Ziel unserer kommunalen Wirtschaftspolitik, denn Wirtschaftskraft und Arbeitsplätze sind mitentscheidend für die Zukunft unserer Stadt. Darum wollen wir die Rahmenbedingungen für wirtschaftliches Wachstum verbessern.

Dafür steht die CDU Halle:

  • Bürokratische Regeln dürfen die wirtschaftliche Entwicklung nicht behindern. Wo dies der Fall ist, wollen wir Verbesserungen erreichen. Die Stadtverwaltung muss sich als Dienstleister und Partner der Wirtschaft verstehen.
  • Die Bestandspflege von Industrie, Handwerk und Gewerbe wollen wir intensivieren. Ansässige Unternehmen bieten Ausbildungs- und Arbeitsplätze, zahlen Steuern und Abgaben und bringen sich in das öffentliche Leben ein. Darum muss die Stadtverwaltung jederzeit ein offenes Ohr für Probleme haben und Unternehmen - wo möglich - unterstützen. Vor allem bei der Fachkräftesicherung muss die Stadt, in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern, koordinierend tätig werden.
  • Unsere Stadt hat viele kulturhistorische und landschaftliche Sehenswürdigkeiten zu bieten. Sie zeichnet sich durch ihr künstlerisches und kulturelles Leben aus. Mit aktivem und kreativem  Stadtmarketing wollen wir diese Potenziale noch besser nutzen und den Tourismus fördern.
  • Halle braucht eine attraktive Einzelhandelslandschaft. Die Neuansiedlung von qualitativ hochwertigen Anbietern in der Innenstadt muss aktiver unterstützt werden.
Sichere Arbeitsplätze bedeuten Zukunft für Menschen.
  • In Halle müssen Flächen für gewerbliche Tätigkeiten zur Verfügung stehen. Bestehende Industrie- und Gewerbeflächen der Stadt, wie der Star Park an der A 14, der Industriestandort Ammendorf, der Hafen Trotha, Halle-Ost oder das Gewerbegebiet am Zollrain, müssen besser vermarktet werden.
  • Die Wirtschaftsförderung der Stadt muss überprüft werden, um sie für den Standortwettbewerb effektiver zu machen. Anstatt die Finanzmittel für die Wirtschaftsförderung jährlich zu reduzieren, muss hierfür ausreichend Geld bereitgestellt werden.
  • Kommunale Wirtschaftspolitik darf nicht an der Stadtgrenze aufhören. Halle kann es nur gut gehen, wenn es der Region gut geht. Das gilt auch umgekehrt. Eine regelmäßige Abstimmung mit unseren Nachbarn muss selbstverständlich sein. Die Zusammenarbeit mit dem Saalekreis und der Stadt Leipzig wollen wir deshalb ausbauen.
  • Für eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung ist die regionale und überregionale Infrastruktur entscheidend. Darum unterstützen wir die Vollendung der A 143, den Bau der Osttangente, den Ausbau des Bahnknotens Halle und die Verbesserung der Schiffbarkeit der Saale durch den Bau des Saale-Seitenkanals.
  • Halles Potenzial im Bereich der Medien- und Kreativwirtschaft ist herausragend. Wir wollen es zielgerichtet unterstützen und nach außen besser darstellen.

Wissenschaft

In Halle bilden die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Hochschulen und Forschungsinstitute mit dem Weinberg-Campus, dem zweitgrößten Technologiepark Ostdeutschlands, einen der traditionsreichsten und zukunftsträchtigsten Wissenschaftsstandorte Deutschlands. Lehrende, Studierende und Forschende sind eine große Bereicherung für unsere Stadt und prägen das geistige und kulturelle Leben. Als Stadt sind unsere Einflussmöglichkeiten auf die Wissenschaftspolitik von Bund und Land beschränkt. Wir sehen aber Möglichkeiten, die städtischen Rahmenbedingungen zu verbessern und wollen uns in diesem Sinne einsetzen.

Dafür steht die CDU Halle:

  • Damit Halle ein attraktiver Studien- und Forschungsort bleibt, unterstützen wir die Ansiedlung weiterer Forschungseinrichtungen und Technologieträger. Dazu wollen wir unter anderem die bürokratischen Hürden für Bau- und Entwicklungsvorhaben senken und Anreize zur Expansion schaffen.
  • Bei der städtischen Infrastrukturplanung wollen wir die Bedürfnisse von Studierenden, Lehrenden, Forschenden und Angestellten berücksichtigen. Das umfasst günstige Verkehrsanbindungen einzelner Standorte genauso wie Angebote zur Kinderbetreuung oder Freizeit- und Unterhaltungsangebote.
  • Der Wissenschaftsstandort muss gestärkt und weiterentwickelt werden.
  • Als Vertreter unserer Stadt verstehen wir es als unsere Pflicht, uns für den Erhalt der Martin-Luther-Universität als Volluniversität, einschließlich der Universitätsmedizin, einzusetzen. Wir sind uns ihres Wertes absolut bewusst und wollen jede Möglichkeit der Einflussnahme nutzen.
  • Absolventen wollen wir dauerhaft in unserer Stadt halten. Dazu brauchen sie wirtschaftliche Perspektiven für den Einsatz ihres erworbenen Wissens, ihrer Ideen und ihrer Kreativität. Wir wollen nach Möglichkeiten suchen, um Neu- und Ausgründungen von Unternehmen in Halle noch interessanter zu machen.

Soziales und Gesundheit

Die CDU Halle nimmt die soziale Verantwortung für die Bürgerinnen und Bürger sehr ernst. Sie setzt sich für das respektvolle Miteinander der Generationen sowie Solidarität von Starken und Schwachen ein. Chancengleichheit soll in einem weltoffenen Halle kein Fremdwort sein. Kommunale Förderung darf sich nicht auf Pflichtaufgaben beschränken und muss ausreichend finanziert werden. Soziales Handeln ist Dienst am Nächsten und Grundwert christlich-demokratischer Politik. 

Wir wollen auch in Zukunft in den Stadtgebieten aktiv vor Ort mitarbeiten und gestalten. Viele soziale Projekte funktionieren nur durch ehrenamtliches Engagement. Wir machen es uns zur Aufgabe, dies stärker anzuerkennen, aktiver zu fördern und öffentlich darzustellen.

Halle bietet mit einer Vielzahl von Krankenhäusern (in unterschiedlicher Trägerschaft), der Universitätsklinik, einem Zentrum für Notfallmedizin, den medizinischen Versorgungszentren sowie den zahlreichen niedergelassenen Ärzten eine erstklassige wohnortnahe (Maximal)Versorgung.

Das Ziel ist es, den Gesundheitszustand der Bevölkerung auf Dauer zu sichern und zu fördern sowie die Vorsorge und Rehabilitation weiter zu stärken. Es liegt im Interesse und in der Verantwortung eines jeden Einzelnen, durch eine gesundheitsbewusste Lebensweise Krankheiten vorzubeugen und seine Gesundheit zu erhalten. Dies bezieht sich auf alle sozialen Schichten und jedes Alter.

Der demografische Wandel und seine Folgen müssen hier ebenso berücksichtigt werden wie die Einflüsse von Umwelt und Sozialstruktur. Zugleich ist die Gesundheitsbranche ein Wirtschaftsfaktor, der auch als Jobmotor und Standortvorteil immer stärker wahrgenommen wird.

Dafür steht die CDU Halle:

 

  • Gesundheit ist unser kostbarstes Gut, deshalb fordern wir den Erhalt des Universitätsklinikums als Maximalversorger.
  • Die öffentliche und private Gesundheitsfürsorge sind ein wesentlicher Bestandteil für eine soziale Stadt. Wir setzen uns dafür ein, dass die erfolgreiche Arbeit des städtischen Gesundheitsamtes, der Beratungsstellen und der vielen Initiativen von Selbsthilfegruppen fortgesetzt und unterstützt wird.
  • Infolge der steten Zunahme von seelischen Erkrankungen fordern wir die erneute Fortschreibung der Psychiatrieplanung durch die Stadt Halle. Gemäß der kooperativen Verwaltungsvereinbarung der Stadt Halle und dem Saalekreis wird erstmalig ein gemeinsamer Psychiatriebericht erstellt, der die Arbeit der Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft der Stadt Halle in neuer Qualität präsentiert. Wir unterstützen dieses Anliegen und deren kontinuierliche Weiterführung.
  • Durch die steigende Zahl älterer Menschen mit spezifischen Alterserkrankungen wird die Entlastung pflegender Angehöriger zunehmend notwendig sein. Deshalb setzen wir uns für den Ausbau von Angeboten der Tagespflege bzw. geriatrischen Tageskliniken und die Bildung von gerontopsychiatrischen Netzwerken ein.
  • Das gesundheitsbewusste Verhalten von Kindern und Jugendlichen kann nicht früh genug vermittelt werden. Die CDU unterstützt Initiativen und Kooperationen zur Bewegungsförderung und Gesunderhaltung. Wir sind für eine Fortführung des EU-Schulobstprogramms mit Früchten aus unserer Region.

Menschen mit Behinderungen

Die UN-Behindertenrechtskonvention fordert die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben. Das heißt, wenn einem Menschen durch seine Behinderungen ein Nachteil entsteht, muss dieser ausgeglichen werden. Wir wollen, dass Halle eine barrierefreie und für alle Menschen lebenswerte Stadt wird.

Dafür steht die CDU Halle:

  • Wir wollen erreichen, dass alle kommunalen Angebote und Einrichtungen barrierefrei sind. Dies umfasst nicht nur Gebäude und den ÖPNV, sondern auch barrierefreie Internetseiten und die Etablierung von Gebärdensprache, Blindenschrift und Leichter Sprache.
  • Jeder Mensch muss sein Recht auf Bildung wahrnehmen können. Für Menschen mit Behinderungen wollen wir die Rahmenbedingungen vom Kindergarten bis zur Ausbildung oder Hochschule schaffen.
  • Für junge Erwachsene mit Behinderungen, die alleine nicht zurechtkommen, sollen weitere Wohnangebote geschaffen werden, in denen sie die passende Betreuung erhalten.

Sport

Sport ist ein einzigartiges Bindeglied zwischen den Menschen. Er bildet, aktiviert, begeistert und integriert sie unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft. Zahlreiche Sportmöglichkeiten fördern die Gesundheit, Lebensqualität und Verbundenheit der Menschen in unserer Stadt. Darum wollen wir das breite Sportangebot für alle Hallenserinnen und Hallenser erhalten.

Dafür steht die CDU Halle:

  • In der Vergangenheit wurden mit unserer Unterstützung zahlreiche Sportstätten für den Leistungssport saniert oder neu gebaut. In den kommenden Jahren wollen wir schrittweise den Investitionsstau bei den Anlagen des Breitensports abbauen.
  • Kleinere Vereine wollen wir beim Zusammenschluss mit anderen unterstützen. In leistungsstarken Einheiten wollen wir die organisatorischen und finanziellen Potenziale besser nutzbar machen.
  • Die Kräfte des halleschen Sports müssen weiter gestärkt werden. Den Olympiastützpunkt, den Landessportbund, den Stadtsportbund und die Sportverwaltung wollen wir deshalb räumlich zusammenführen.
  • Halle ist der einzige Standort für professionellen Eissport in Sachsen-Anhalt. Mit dem Neubau einer funktionstüchtigen Eissporthalle an einem neuen, möglichst zentralen und hochwassersicheren Ort wollen wir ihn erhalten.
  • Die Leichtathletikhalle soll öfter Austragungsort von Wettkämpfen werden.
Sport fördert Fairness, Toleranz und Teamgeist.
  • Vereinsarbeit hat eine soziale Funktion und eine wirtschaftliche Bedeutung für unsere Stadt. Wir wollen das sportliche Ehrenamt durch Aus- und Weiterbildungen im Übungsleiter- und Trainerbereich fördern.
  • Schulsport ist von großer Bedeutung für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Darum wollen wir die Bedingungen verbessern. Weitere Turnhallen müssen saniert und die Zusammenarbeit mit Sportvereinen ausgebaut werden.
  • Der Breitensport in Halle ist eine wichtige Quelle des Nachwuchses für den Leistungs- und Spitzensport. Auch deshalb wollen wir die Sportvereine stärken und fördern.
  • Wir wollen in Halle ein bedarfsgerechtes Angebot an Hallen- und Freibädern sicherstellen. Dazu gehören für uns der Erhalt und die Sanierung des Stadtbades.

Finanzen und Verwaltung

Die Finanzlage der Stadt ist angespannt. Ein Schuldenberg von etwa 500 Millionen Euro schränkt die Gestaltungsspielräume erheblich ein. Wir wollen den Haushalt endlich in den Griff bekommen, einen wirklichen Schuldenabbau beginnen und trotzdem nachhaltig in Halles Zukunft investieren.

Dafür steht die CDU Halle:

  • Wir wollen die Einnahmen aus Steuern steigern. Mit uns führt der Weg dahin aber nicht über neue Steuern oder Steuererhöhungen. Stattdessen wollen wir mit unserer Wirtschaftspolitik die Attraktivität des Standortes Halle für ansässige Unternehmen verbessern und weitere Unternehmen anziehen.
  • Halle muss sparen, es darf aber nicht kaputtgespart werden. Um zukunftsfähig und lebenswert zu bleiben, wollen wir deshalb trotz angespannter Kassenlage gezielt und nachhaltig investieren. Die öffentliche Infrastruktur, Schulen, Kindergärten, Museen usw. dürfen und werden wir nicht verfallen lassen.
  • Kommunale Beteiligungen oder städtischen Besitz wollen wir nicht einfach verkaufen, nur um mit den Gewinnen kurzfristig die Schuldenlast zu reduzieren. Unsere Stadt würde leichtfertig ihre kontinuierlichen Einnahmen aus der Hand geben und wichtige Mitbestimmungsrechte im Sinne der Bürgerinnen und Bürger verlieren.
  • Wir wollen sparen und klug investieren – das Beste herausholen.
  • Die kommunalen Unternehmen sind wichtig für Halle. Sie tragen viel zur Entlastung des städtischen Haushalts bei und unterstützen zahlreiche Vereine und soziale Projekte. Auf keinen Fall dürfen wir sie überlasten, damit sie auch in Zukunft entwicklungs- und leistungsfähig sein können. Deshalb stehen wir für Augenmaß im Umgang mit den Kräften der kommunalen Betriebe.
  • Wir wollen eine Stadtverwaltung, die zuverlässig für die Menschen in Halle arbeitet. Dazu wollen wir auch weiterhin alle Ebenen und Prozesse unterstützen, die den tatsächlichen Bedürfnissen entsprechen.
  • Unsere Stadtverwaltung soll sich bürgernahem Service verpflichtet fühlen und ihn leisten können. Sie soll sich außerdem nicht nur auf ihre Pflichtaufgaben beschränken müssen, sondern auch in der Lage sein, freiwillige Aufgaben zu übernehmen. Für beides wollen wir Personal und ausreichende Mittel bereitstellen.
  • Anträge sollen, soweit dies möglich ist, auch online eingereicht werden können. Ziel muss es sein, zeitintensive Umwege für die Bürger zu vermeiden und die Erledigung von Verwaltungsaufgaben effizienter zu koordinieren.

Verkehr

Verkehr ist immer Teil einer Stadt. Das Ziel unserer Verkehrspolitik ist eine bezahlbare, flächendeckende und leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur, die den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht wird. Belastungen durch Verkehr für die Bürgerinnen und Bürger wollen wir - wo immer möglich - verringern.

Dafür steht die CDU Halle:

  • Die unterschiedlichen Verkehrsmittel haben jeweils Stärken und Schwächen. Nur in einem ausgewogenen Zusammenspiel können sie sich sinnvoll ergänzen und ihre Nachteile ausgleichen. Wir bevorzugen deshalb kein bestimmtes Verkehrsmittel, sondern verstehen Auto, Fahrrad, Bus, Bahn und andere als gleich wichtig.
  • Mehrere Verkehrsprojekte sind für Halle von großer Bedeutung und werden deshalb von uns unterstützt: Vollendung der A 143, Bau der Osttangente, Modernisierung des Straßenbahnnetzes, Optimierung der Ampelschaltungen, Prüfung eines dritten Saaleübergangs, die Verbesserung der Parksituation.

Eine moderne Verkehrsinfrastruktur ist die Basis erfolgreicher Entwicklung.

  • Halles Straßen, Brücken, Fuß- und Radwege können nur erhalten werden, wenn ausreichend Geld zur Verfügung steht. Leider gibt es bereits seit Jahren eine deutliche Finanzierungslücke. Wir fordern deshalb ein klares Konzept, wie der Finanzierungsbedarf zukünftig gedeckt werden kann.
  • Die Bürgerinnen und Bürger nutzen und schätzen den attraktiven öffentlichen Personennahverkehr in Halle. Er ist ein Standortvorteil. Wir werden uns deshalb auch weiterhin für ein bezahlbares Angebot und eine gute Vernetzung mit der Region einsetzen.

Umwelt

Nur mit einer gesunden und sauberen Umwelt kann Halle eine lebenswerte Heimat sein. Darum sind uns der Erhalt und die Pflege von wertvollen Naturräumen, Parks und Grünanlagen in unserer Stadt wichtig. Sie dienen uns Menschen zur Erholung und sind Lebensräume zahlreicher Tier- und Pflanzenarten.

Dafür steht die CDU Halle:

  • Die Flusslandschaften in und um Halle sind von einzigartiger Schönheit und Vielfalt. Nicht umsonst sind sie in Gedichten beschrieben und Liedern besungen worden. Wir wollen sie bewahren, für die Naherholung nutzen und als touristischen Standortvorteil schonend weiterentwickeln.
Eine gesunde und saubere Umwelt bringt Lebensqualität in die Stadt.
  • Wir setzen uns dafür ein, dass überall in Halle öffentliche Grünanlagen zur Verfügung stehen und bei Neuanpflanzungen von Bäumen und Sträuchern solche angepflanzt werden, die Bienen als Nahrung dienen. Eine Stadt kann zwar kein Garten sein, für die Menschen und Tiere muss es aber genügend Orte der Ruhe im städtischen Trubel geben.
  • Zum Erhalt unserer Natur gehört, dass Verschmutzungen beseitigt werden. Wir wollen nach weiteren Möglichkeiten suchen, Bürgerinnen und Bürger zu unterstützen, die mit ihrem freiwilligen Engagement der Stadt bei dieser Aufgabe helfen.
  • Wir wollen Umwelt und Menschen weiter von Verkehrslärm und Abgasen entlasten. Deshalb verstehen wir die Fertigstellung von A 143 und Osttangente auch als umweltpolitisch wichtige Projekte. Mit ihnen könnte vor allem der durchfahrende Schwerlastverkehr erheblich reduziert werden. Schäden durch Abgase und Erschütterungen an bedeutenden Bauten würden dadurch ebenfalls verringert - wir denken beispielhaft an die Franckeschen Stiftungen. 

Stadtentwicklung

Stadtentwicklung muss Vergangenheit und Zukunft sinnvoll miteinander verbinden. Halle kann seinen baulichen Charakter nur erhalten, wenn wir das historische Erbe bewahren. Unsere Stadt ist aber auch kein Museum. Sie ist ein lebendiger Ort, den wir nachhaltig entwickeln und gestalten wollen. Einer Stadtentwicklung in diesem Sinne fühlen wir uns verpflichtet.

Dafür steht die CDU Halle:

  • Der enorme Bevölkerungsrückgang und die Umwälzungen in der Wirtschaftsstruktur prägten und prägen den Stadtumbau in Halle. Seit wenigen Jahren ist die Bevölkerungszahl stabil und die wirtschaftliche Entwicklung positiv. In Zukunft müssen wir aber die großen Herausforderungen des demografischen Wandels bewältigen. Mit Weitsicht und Verlässlichkeit wollen wir den Stadtumbau erfolgreich fortsetzen.
  • Halles Altstadt hat den Zweiten Weltkrieg fast unbeschadet überstanden. Diesem glücklichen Umstand verdanken wir ein einzigartiges bauhistorisches Erbe. Mit ihren markanten Gebäuden ist sie das Aushängeschild unserer Stadt. Ihre Pflege und ihr Erhalt liegen uns deshalb besonders am Herzen.
Halles Stadtentwicklung braucht Weitsicht und Verlässlichkeit.
  • Im Stadtgebiet gibt es zahlreiche Brachflächen und leer stehende Gebäude, die einen negativen Eindruck hinterlassen. Wir wollen nach Lösungen suchen, um Flächen und Gebäude wieder attraktiv und nutzbar zu machen. Neubauvorhaben - insbesondere öffentliche - sollten sich sinnvoll auf den gewachsenen Bestand in ihrer Umgebung beziehen.
  • Das Areal um den Riebeckplatz mit seiner hervorragenden Verkehrsinfrastruktur soll städtebaulich neu konzipiert werden.
  • In Halle muss ausreichend Bauland für Wohnen, Handel und Industrie zur Verfügung stehen. So schaffen wir Investitionsmöglichkeiten in die Entwicklung und Zukunft unserer Stadt. Wir wollen außerdem, dass Bauwillige von den Behörden besser beraten und unterstützt werden.
  • Wir stehen für eine weitsichtige und aktive Stadtplanung. Es ist unser Ziel, alle Stadtviertel attraktiver und lebenswerter zu gestalten. Jeder Teil Halles hat eine Zukunft und deshalb wollen wir keine Gebiete abhängen oder vernachlässigen.

Migration und Integration

Wir sehen Migration als Chance und Bereicherung. Die Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift ist Grundlage der Kommunikation. 

Dafür steht die CDU Halle:

  • Wir wollen Menschen mit einer Zuwanderungsgeschichte stärker fördern. Im internationalen Wettbewerb um kluge Köpfe wollen wir für hochqualifizierte und leistungsbereite Menschen aus anderen Ländern attraktiv sein.
  • In diesem Sinne unterstützen wir auch das Netzwerk für Integration und Migration in der Stadt Halle.
  • Ein wichtiges Ziel ist, Migranten den Einstieg in das Berufsleben und in den Alltag in Deutschland zu erleichtern, denn tatsächliche Integration findet im gesellschaftlichen Miteinander statt.

Unser Programm für 2014 bis 2019

Liebe Hallenserinnen und Hallenser,

am 25. Mai wurde der neue Stadtrat für Halle gewählt. Für die nächsten fünf Jahre wird er, in gemeinsamer Verantwortung mit dem Oberbürgermeister, die Geschicke unserer Stadt bestimmen.

Die CDU Halle möchte dazu auch zukünftig ihren Beitrag leisten. Neben einer Auswahl von klugen und sachkundigen Frauen und Männern als Stadträtinnen und Stadträte stehen vor allem auch unsere inhaltlichen Ziele im Mittelpunkt unseres Handelns.

In intensiven Diskussionen haben wir Ideen und Ziele formuliert, die aus unserer Sicht für die weitere Entwicklung unserer Saalestadt von besonderer Bedeutung sind. 

Wir als CDU Halle möchten Halle, weithin bekannt auch als Stadt der fünf Türme, als moderne und zukunftsstarke Großstadt in Mitteldeutschland voranbringen.

Die fünf Türme stehen sinnbildlich für die fünf entscheidenden Säulen, auf denen die Zukunft unserer Stadt gestaltet werden soll. Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft, Kunst und Kultur  sowie das bürgerliche und soziale Miteinander stehen daher auch im Fokus dieses Programms.

Sicherheit und Ordnung

Sicherheit und Ordnung prägen die Lebens- und Aufenthaltsqualität in unserer Stadt. Für uns sind sie besonders schützenswerte Bürgerrechte und wichtige Grundlagen für die erfolgreiche Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Halle. Deshalb setzen wir uns für die konsequente Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten ein. Um Vergehen bereits im Vorfeld zu verhindern, setzen wir außerdem auf eine effektive Kriminalitäts- und Gewaltprävention.

Dafür steht die CDU Halle:

  • Die Menschen müssen sich auf die schnelle Hilfe von Polizei und Ordnungsamt verlassen können. In der sichtbaren Präsenz der Polizei und einer engen Zusammenarbeit zwischen ihr und dem Ordnungsamt sehen wir die Grundlagen dafür. Wir unterstützen außerdem den Einsatz von Kontaktbeamten der Polizei in den einzelnen Stadtteilen.
  • Wir fordern und unterstützen ein entschlossenes Handeln von Stadtverwaltung und Polizei gegen Vergehen wie Vandalismus, aggressives Verhalten oder Verschmutzung. Sogenannte Bagatelldelikte gibt es für uns nicht. Schon gegen die ersten Anzeichen von Verwahrlosung wollen wir konsequent vorgehen.
  • Zu einer Schmiererei oder zerschlagenen Scheibe kommen schnell weitere Schäden hinzu. Eine rasche Beseitigung ist entscheidend. Stadt und städtische Unternehmen müssen deshalb im Kampf gegen Schmierereien eine erkennbare Vorbildrolle einnehmen. Im Haushalt wollen wir dafür ausreichende Mittel bereitstellen.
  • Gefährliche Hunde sind für uns alle - besonders aber für Kinder - eine potenzielle Bedrohung. Darum müssen die Gesetze zum Schutz vor diesen Tieren konsequent angewendet werden. Wer wiederholt dagegen verstößt und die Allgemeinheit gefährdet, dem muss die Erlaubnis zum Halten von Hunden entzogen werden.
  • Sicherheit und Ordnung sind für uns Bürgerrechte.
  • Videoüberwachung auf öffentlichen Plätzen und in Verkehrsmitteln hilft, Verbrechen zu verhindern und erleichtert die Strafverfolgung. Aus diesem Grund unterstützen wir entsprechende Maßnahmen.
  • Der Missbrauch von Alkohol und Drogen auf öffentlichen Plätzen schädigt das Stadtbild und den Ruf unserer Stadt. Um dies zu verhindern, setzen wir uns für zeitlich und örtlich begrenzte Alkoholverbote ein.
  • Die jüngste Vergangenheit hat bitter gezeigt, dass der Hochwasserschutz in Halle verbessert werden muss. Alleingänge, die gegen geltendes Recht verstoßen, lehnen wir entschieden ab. Wir setzen stattdessen auf die Zusammenarbeit mit dem Land und seinen zuständigen Behörden. Zum Beispiel sollte das Talsperrenregime an den Flussoberläufen überprüft werden, um gegen Extremhochwasser besser gewappnet zu sein.
  • Wir befürworten, dass Ausländer, die Straftaten begangen haben und dafür rechtskräftig verurteilt sind, in ihre Herkunftsländer ausreisen müssen.

Senioren

Dank vieler Faktoren steigt die Lebenserwartung immer weiter an. Fast ein Viertel von Halles Einwohnern befindet sich bereits im Seniorenalter. Dies stellt unsere Kommune vor viele Herausforderungen, um den veränderten Ansprüchen gerecht zu werden und den Senioren eine aktive Teilhabe am Stadtleben zu ermöglichen. Wir wollen auch in Zukunft dafür sorgen, dass Halle eine attraktive Stadt mit vielen Angeboten bleibt.

Dafür steht die CDU Halle:

  • Für uns ist ein gut ausgebauter ÖPNV mit ebenerdigen Haltestellen wichtig, der die Mobilität im Alter sicherstellt. Auch das Aufstellen von seniorenfreundlichen Sitzgelegenheiten im Stadtgebiet, um längere Strecken zu absolvieren, wird von uns unterstützt. 
  • Auch im Alter ist Sport ein gutes Mittel, um fit und mobil zu bleiben. Deshalb setzen wir uns für bezahlbare Sportangebote für Seniorinnen und Senioren ein. 
  • Damit in einem gesunden Körper auch ein gesunder Geist steckt, ist es wichtig, diesen auch zu trainieren und zu fordern. Einen wichtigen Beitrag leisten dazu die Angebote des Seniorenkollegs der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die wir auch weiterhin unterstützen werden.
  • Um die Herausforderungen des demografischen Wandels meistern zu können, wollen wir uns unter anderem für seniorengerechte Wohnformen, Mehrgenerationenwohnen, den Ausbau der Seniorensozialarbeit und den Seniorenrat der Stadt Halle einsetzen. Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um Altersarmut, Altersdiskriminierung und Isolation im Alter entgegen zu wirken.

Kunst und Kultur

Kunst und Kultur gehören zum Leben, sie prägen Werte und Identität. Außerdem sind sie eine wichtige Grundlage für gute Bildung. Das vielfältige kulturelle Angebot in unserer Stadt muss deshalb offen für alle sein und darf niemanden ausschließen. Es ist unser Ziel, mit verlässlichen finanziellen Rahmenbedingungen dafür zu sorgen, dass Kunst und Kultur ihre bedeutende Aufgabe auch weiterhin erfüllen können. Notwendige Mittel des Landes Sachsen-Anhalt werden wir mit Bestimmtheit einfordern.

Dafür steht die CDU Halle:

  • Halle ist bekannt als Geburtsstadt Händels. Die Händel-Festspiele sind ein jährlicher Höhepunkt für Musikliebhaber aus dem In- und Ausland. Wir stehen zur Förderung und zur Unterstützung von Institutionen, die sich an der Pflege von Händels Erbe beteiligen, wie der Stiftung Händel-Haus Halle, der Staatskapelle oder der Oper Halle[TG6].
  • Das Konservatorium, der Stadtsingechor und weitere Chöre ermöglichen es vielen - vor allem jungen – Menschen, ihre musikalischen Talente schulen und entwickeln zu können. Wir wollen, dass diese Angebote auch weiterhin erhalten bleiben und werden sie deshalb unterstützen.
  • Halles Theaterlandschaft ist künstlerisch herausragend und über die Stadtgrenzen hinaus von großer Bedeutung. Wir wollen sie weiter stärken und dabei auch die freie Theaterszene einbeziehen.
  • Junge Künstlerinnen und Künstler wollen wir noch besser unterstützen.
  • Die zahlreichen Galerien und Kunstvereine bieten für Künstlerinnen und Künstler Möglichkeiten, in Halle präsent zu sein und unsere Stadt zu ihrem Lebensmittelpunkt zu machen. Mit einer angemessenen Projektförderung wollen wir insbesondere jungen Künstlerinnen und Künstlern den Weg in das öffentliche Leben ermöglichen.
  • Museen bewahren die Geschichte unserer Stadt und Region. Sie sind bedeutende Orte der Bildung für die Menschen in Halle und viele unserer Gäste. Ihr Fortbestand und ihre Weiterentwicklung sind uns deshalb besonders wichtig.
  • Der Medienstandort Halle mit seinem Multimediazentrum, den Film- und Tonproduktionsfirmen sowie der Werkleitz-Gesellschaft ist noch am Anfang seiner Entwicklung. Wir bekennen uns zu ihm und fühlen uns verpflichtet, ihn über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus zu etablieren.
  • Die Stadtbibliothek dient der Bildung und der Förderung der Lesekompetenz. Ihr kostengünstiges und vielfältiges Angebot für die Menschen in Halle wollen wir auch in Zukunft mit allen Mittel unterstützen und bewahren.
  • In Halle ist der Sitz der Kulturstiftung des Bundes. Sie ist von großem Wert und wird überregional wahrgenommen. Als Stadt wollen wir deshalb eng mit ihr zusammenarbeiten.

Unser Programm 2014-2019 können Sie als gedruckte Variante in der Fraktionsgeschäftsstelle abholen, oder zum selber drucken hier als PDF herunterladen.

Programm 2014-2019
Programm 2014-2019

Themen Flyer

Flyer Bildung Famile Sport
Flyer Bildung Famile Sport
Flyer Sicherheit Ordnung
Flyer Sicherheit Ordnung
Flyer Kunst Kultur Wissenschaft
Flyer Kunst Kultur Wissenschaft
Flyer Soziales Gesundheit Integration
Flyer Soziales Gesundheit Integration
Flyer Stadtentwicklung Umwelt Verkehr
Flyer Stadtentwicklung Umwelt Verkehr
Flyer Wirtschaft Finanzen Verwaltung
Flyer Wirtschaft Finanzen Verwaltung
 
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